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Wein & Gäste

Weinanbau im Maintal

Die Randhöhen des Bamberger Talkessels zählen zu den sehr alten Weinbaugebieten Frankens. Schon im Jahr 1338 hatte Staffelbach eine Schenkstatt, dies geht aus einem Schiedsgerichtsurteil hervor, bei dem Vogt Rotenhan der Bannwein-Ausschank verboten wurde. Spätestens im 15. Jahrhundert sind die Südhänge des Sembergs in den Gemarkungen Oberhaid und Unterhaid rebenbedeckt.


Für das 16. Jahrhundert können 550 Belege für mainfränkischen Weinbau zusammengetragen werden. Zur Mitte des 16. Jahrhunderts war die größte Ausbreitung des fränkischen Weinbaus erreicht. Die Katasterkarten aus der Mitte des 19. Jahrhunderts zeigen uns eine kleinparzellierte Kulturlandschaft, in der die Rebparzellen noch überwiegen, sie sind allerdings durchsetzt mit Hopfengärten wie auch Obstanbauflächen. Der Weinbau befand sich aus verschiedenen Gründen um 1850 wieder in der Phase des Niedergangs. Die Hopfenfläche wuchs jedenfalls seit 1767 erheblich an, seit sie durch staatliche Förderung unter Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim begünstigt wurde. Ihr abruptes Ende ist ebenfalls auf einen staatlichen Eingriff im Jahre 1937 zurückzuführen. Die letzten Weinberge bestanden am Kreuzberg noch in den 1920er Jahren.

Nach Kriegsende wurde der Weinanbau in Unterhaid und Staffelbach langsam wieder aufgenommen und wird seit einigen Jahren auch intensiver betrieben. Die derzeit erfasste Anbaufläche beträgt in Unterhaid ca. 4,8 ha und in Staffelbach ca. 2 ha.  In Unterhaid gab die Flurbezeichnung "Abendröthe" der Weinlage "Unterhaider Röthla" den Namen. Die Lagebezeichnung des "Staffelbacher Spitzelberg" entstand aus der unmittelbaren Lage unterhalb des gleichnamigen Berges.

Die Gemeindegrenze nach Stettfeld bildet auch die Grenze zwischen Ober- und Unterfranken, wo Bier- und Weinfranken nahtlos ineinander übergehen.

Quellen:
- Exkursionsführer "Kulturlandschaften der Region Oberfranken-West" (Hanns-Seidel-Stiftung)
- "1050 Jahre Staffelbach", Frau Barbara Spies
 

Gastronomie

Gasthäuser
Benedikt's Stube Dr.-Hau-Platz 5a, Oberhaid 0 95 03 / 
636
Brauerei Hertlein Hallstadter Straße 12, Staffelbach 0 95 03 / 
78 90
Brauerei Wagner Bamberger Straße 2, Oberhaid 0 95 03 / 
229
Gasthaus Gambrinus Hauptstraße 76, Unterhaid 0 95 03 / 
334
Pizzeria - Bei Luigi - Cittá  Bianca Sandhofer Straße 9, Oberhaid 0 95 03 / 
325
Gasthaus Mohl Hauptstraße 8, Unterhaid 0 95 03 / 
54 70
Weinstube "Altes Rathaus" Hauptstraße 27, Unterhaid 0 95 03 / 
75 83
Nico's Bistro Grabensee 2, Oberhaid 0 95 03 /
373 92 22

 

Keller (saisonal)

Kellerbetrieb Kellergasse Unterhaid Herr Herrmann 0170/2960900

Hannla Keller Oberhaid 09503/8758 Kraftskeller Oberhaid 09503/5454

Kraft Keller Oberhaid (aktuell nicht bewirtschaftet)

 

Heckenwirtschaften (saisonal)

Familie Auer - Hauptstraße 18 Unterhaid 09503/1245

Familie Wagner - www.wagnerwein.de  Hallstadter Straße 5, Staffelbach 09503/8771
 

Galerie Lokalitäten:

(weitere Bilder folgen)